Aktuelles, Berichte, Informationen aus dem AK Asyl

Inhalt:

Termine

Grillfest im Begegnungscafé

Nach einer längeren Pause und nach Beendigung des Ramadan planen wir in, bzw. vor der Unterkunft Kirchstraße wie letztes Jahr ein Sommerfest am Dienstag, 4.Juli, ab 19 Uhr.

Eingeladen sind natürlich alle Geflüchteten in Kernen, die Mitglieder des AK Asyl, die Paten, die Nachbarn und alle interessierten Menschen aus Kernen.

Wer gerne helfen möchte oder etwas zum Essen beitragen möchte (Salat, Nachtisch etc.), möge sich bitte per Mail (Adresse s.u.) oder per Telefon bei Michael Sommer (Tel.: 42296) melden. Fleisch und Brot wird reichlich vorhanden sein.

Tisch mit Gebäck und süßen Stücklen

Plakat Asyl-Café

Insbesondere brauchen wir regelmäßig Kuchen und salziges Gebäck.
Wer sich daran beteiligen möchte, kann sich online in eine Doodle-Liste eintragen.
Bis auf Weiteres brauchen wir jedes Mal

  • zwei Kuchen und
  • zweimal salziges Gebäck (ohne Schweinefleisch).

Beides kann zwischen 17:30 und 18:00 Uhr in der Kirchstr. 30 in Kernen Stetten abgegeben werden. Selbstverständlich ist jeder Spender herzlich eingeladen, auch zum Begegnungscafé da zu bleiben.
Für Fragen zur Verpflegung (oder Schwierigkeiten mit der Doodle-Liste) gerne Kontakt mit Magdalena Boungou.

Wer sich vorstellen kann, darüber hinaus oder auf andere Art zukünftig das Begegnungscafé mit zu unterstützen, kann sich gerne melden bei Fara Peccerella.

Wer helfen will, das Begegnungcafé bekannt zu machen, kann sich gerne hier das Plakat downloaden, ausdrucken und an geeigneter Stelle aufhängen.

arrow_downward Berichte und Hinweise

Tandem ist nicht nur ein Fahrrad

Tandem, das kann auch ein gemeinsames Abenteuer innerhalb der deutschen Flüchtlingspolitik sein. So
jedenfalls formuliert es Frau Schmückle aus Stetten, die seit über einem Jahr als Patin mit dem
22jährigen Felix aus Nigeria ein "Tandem" bildet, sie als Patin, er als ihr Mentee. Obwohl Frau
Schmückle als Patin/Mentorin von Felix gilt, steht doch hinter ihr die ganze Familie Schmückle, zu der
auch Söhne im Alter von Felix gehören. Und ein Sohn war es auch, der Felix, der seit 1 1/2 Jahren in der
Unterkunft Kirchstraße in Stetten wohnt, eines Tages zum Essen mit nach Hause gebracht hat. Und
seitdem gehört er sozusagen zur Familie. Sie bietet ihm, wie er sagt, Sicherheit, Freundschaft, macht sein
Leben leichter, ruhiger, bietet ihm eine Rückzugsmöglichkeit und Hilfe. Die fing an mit der
Unterstützung beim Deutschlernen, bei Behördegängen und dann bei den Überlegungen, wie es in
Zukunft weitergehen kann, nachdem seine Deutschkenntnisse dank Volkshochschulkursen recht gut
geworden sind. Frau Schmückle half Felix, ein Praktikum zu finden, zunächst bei einem Maler; doch es
stellt sich heraus, dass das kein Beruf für Felix war. Das Arbeitsamt empfahl eine Ausbildung in einem
Mangelberuf. Und so durchlief Felix erfolgreich eine halbjährige Einstiegsqualifizierung im
Metzgereibetrieb Weißschuh in Waiblingen und beginnt jetzt seine Ausbildung dort. Natürlich hat Frau
Schmückle viel Zeit in die Betreuung von Felix investiert, aber es hat auch, wie sie sagt, ihr Leben
bereichert, zum einen durch das Kennenlernen eines Menschen aus einem fernen, unbekannten Land, zum
anderen durch die Notwendigkeit sich gegenüber Behörden und Betrieben durchzusetzen. Man kann nur
hoffen. dass dieses "Tandem" weiterhin positiv der Zukunft entgegen"fährt".
Für den Ak Asyl: Elisabeth Schober

Termin: Jeden Dienstag - Begegnungscafé in Stetten

Asylbewerber mit Besuchern des Begegnungscafés im Gespräch

"Ziel ist die Schaffung von Kontakten..." (Foto: E. Schober)

Immer Dienstags, ab 18:00 Uhr findet in Kernen-Stetten, in der Kirchstraße 30, ein Begegnungscafé statt, zu dem alle Flüchtlinge und Kernener Bürger und Bürgerinnen eingeladen sind. Das Ende ist gegen 20:00 Uhr geplant.

Leider wurde von der AWO Fellbach, die vom Landratsamt mit der Betreuung der Unterkunft beauftragt ist, eine Zutrittsregelung erlassen, die auch von der Security kontrolliert wird:
Minderjährige dürfen die Unterkunft nur in Begleitung einer volljährigen Person, die die Verantwortung übernimmt, betreten.

Wir hoffen, dass sich niemand dadurch vom Besuch des Cafés abhalten lässt.

 

 

Da der Innenraum der Unterkunft in der Kirchstraße das „Wohnzimmer“ der Asylbewerber ist, wurden diese zuvor um Erlaubnis gefragt. Es soll eine kleine Bewirtung geben in Form von Fingerfood. Ziel des Asyl-Cafés ist die Schaffung von Kontakten zwischen Bevölkerung und Asylbewerbern, Vollversammlungen, „Runde Tische“ zum Thema Arbeit oder auch als Erstkontaktmöglichkeit für Mitbürger, die sich dem AK Asyl anschließen wollen.

Wir hoffen, dass daraus erwächst, was wir unter Integration verstehen.